Das alte Pfarrhaus am Zionsweg 44 beherbergte vor langer, langer Zeit einen Kindergarten und im ersten Stock das Büro der Jugendberatung der Ref. Kirchgemeinde Madretsch. Im Kirchgemeindehaus Blumenrain 24, im Keller, war der Jugendtreff und die Jugenddisco KJM.
Als im Sommer 1978 Markus Krähenbühl die Jugendarbeit der Ref. Kirchgemeinde Madretsch übernahm, wünschte er sich Gruppenräume, die auch über Tageslicht verfügten.
Ca. 1981 wurde das Grüene Huus mit Jugendlichen zusammen renoviert und eröffnet.
Gemeinsame Nachtessen, Programm- und Discositzungen, etc. waren angesagt.
Aus einem Raum im Keller, in dem ein Jugendlicher Schlagzeug übte, wurde eine Werkstatt, in der man sein Velo oder Töffli reparieren konnte. Betreut wurde diese Werkstatt durch einen Lehrling einer Velowerkstatt in Brügg. Mit der Zeit entstand daraus die Velowerkstatt Grüens Huus.
Aus dem Büro des Jugendarbeiters im ersten Stock wurde eine Holzwerkstatt. Danach wurden dort Fesselflugzeuge zusammengebastelt. Viel später wurde dann darin das Büro des Velokuriers Biel eingerichtet. Über 12 Jahre nach seiner Gründung ist der Velokurier im Fühling 2004 in die Altstadt in Biel gezogen.
Aus einer Sitzecke im ersten Stock entstand ein Nähatelier, das dann einer Büroecke mit Telefonanschluss weichen musste. Heute stehen dort zwei Computer.
Die Sitzkissen im KJM-Zimmer wichen schon bald einem schönen weinroten riesigen Sofa, das ca. 8 Personen Platz bot. Bald kam ein Fernseher dazu und auch ein Video.
Die Tische im Sitzungszimmer sind in der Zwischenzeit schon einmal renoviert worden. Die Bänke dazu stehen heute im Estrich. Sie mussten den alten Stühlen aus dem Kirchgemeindehaus Platz machen.
In einem Estrich wurde das Schwarz-Weiss-Fotolabor eingerichtet. Mehrere Jugendliche arbeiteten in ihrer Freizeit als Pressefotograph. Einer dieser Fotografen machte sich selbständig und arbeitete längere Zeit im Fotoatelier im Grüene Huus. Er hat heute sein Atelier in Bern und hat schon grössere Ausstellungen gemacht.
In die Waschküche wurde eine Töpferscheibe hineingestellt. In der Freizeit betreuten «Töpferlis» diese Werkstatt. Mit der Zeit arbeiteten sie ganztags im Grüene Huus. Eine zweite Töpferscheibe kam hinzu. Ein Brennofen wurde gekauft. Heute arbeiten «Töpferlis» in ihrem eigenen Atelier in Brügg.
Heute ist die Waschküche auch noch ein Arbeitsplatz der Velowerkstatt. Hier kann man selber oder unter Aufsicht eines Velomechs sein Fahrrad flicken.
